Susanne Michael Herzog

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Engagement für Mitarbeiter lohnt sich immer.
Susanne und Michael Herzog, Gründer und Leiter der Kita 1-2-3 KäSeHoch, Duisburg
Susanne und Michael Herzog, Gründer und Leiter der Kita 1-2-3 KäSeHoch, Duisburg

Wie kamen Sie darauf, eine Kita zu gründen?

Susanne: Als wir unsere eigenen Kinder bekommen haben, waren wir beide in der Gastronomie tätig. Zuerst habe ich dort noch weiter gearbeitet. Das hat nach dem zweiten Kind nicht mehr funktioniert. In der Elternzeit habe ich mir daher überlegt, wie man Familie und Beruf gut zusammenbekommt, bzw. wie man anderen Familien unter die Arme greifen kann. 2009 habe ich dann eine Ausbildung zur Tagesmutter gemacht. Kurz darauf haben wir uns selbstständig gemacht.

Michael: Ich war ja am Anfang ein wenig skeptisch. Aber dann habe ich im Urlaub bei Susanne mitgearbeitet und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ein halbes Jahr später habe ich dann ebenfalls die entsprechende Ausbildung gemacht.

 

Wann kamen die ersten Angestellten hinzu?

Michael: Es gibt gesetzliche Vorschriften, dass man alleine höchstens fünf Kinder betreuen darf. Zu zweit hatten wir neun Kinder in der Betreuung. Als in Duisburg 2009/10 Betreuungsplätze händeringend gesucht wurden, fragte uns das Jugendamt, ob wir nicht noch ein zweites Ladenlokal anmieten wollen. So kamen dann die ersten Mitarbeiter dazu.

Susanne: Mittlerweile sind wir schon bei 29 Mitarbeitern angekommen – davon sind 27 Frauen.

Wann kamen Sie auf die Idee, ihren Mitarbeitern eine betriebliche Krankenversicherung anzubieten?

Susanne: Uns war es immer wichtig, unseren Mitarbeitern einen gewissen Mehrwert zu bieten. Vor allem, weil das Einkommen für Erzieher nicht sehr hoch ist. Deswegen haben wir mit unserem Vermögensberater darüber gesprochen. Er erzählte uns dann im Jahr 2014 von der betrieblichen Krankenversicherung. Wir waren von der Idee begeistert.

Michael: Grundsätzlich haben wir zwei Pakete: Eines, das Vorsorgeuntersuchungen, Zahnersatz, Krankenversicherung im Ausland und Zuzahlungen für Brillen umfasst. Zudem haben die Mitarbeiter bei einem Aufenthalt im Krankenhaus wegen eines Unfalls Anspruch auf Chefarztbehandlung und Unterbringung im Zweibettzimmer. Später haben wir für die Kitaleitungen ein weiteres Paket abgeschlossen. Damit erhalten sie die stationären Leistungen unabhängig vom Grund des Krankenhausaufenthaltes. In den ersten drei Monaten konnten auch die Angehörigen der Mitarbeiter die Zusatzsicherung abschließen.

 

Übernehmen Sie die Kosten für die Versicherung komplett?

Michael: In unserem Fall ist es so, dass wir die Kosten vollständig übernehmen.

 

Wie kommt dieses Angebot bei den Mitarbeitern an?

Susanne: Wir haben das im Rahmen einer Teambesprechung vorgestellt. Die Mitarbeiter waren überglücklich und viele regelrecht sprachlos. Sie haben uns gesagt, dass sie von alleine nie daran gedacht hätten, solche Angebote in Anspruch zu nehmen.

Michael: Soweit wir das mitbekommen, funktioniert die Abwicklung in der Praxis übrigens hervorragend. Die Mitarbeiter, die bisher von der Versicherung Gebrauch gemacht haben, berichten, dass das Geld sehr rasch auf ihrem Konto ankommt.

 

Wie lautet Ihr Fazit zur betrieblichen Krankenversicherung?

Michael: Wir haben festgestellt, dass es sich immer lohnt, für seine Mitarbeiter soziales Engagement zu zeigen, weil man dann auch viel zurückbekommt. Wenn den Mitarbeitern wirklich mal etwas passiert, ist es für uns wichtig zu wissen, dass sie vernünftig behandelt werden und sich vielleicht in einem Zweibettzimmer schneller erholen können als in einem Vier- oder Sechsbettzimmer. Insofern rechnet es sich für uns auf jeden Fall.

Einfach super.
Interview mit Daniela Michael in der Kita 1-2-3 KäSeHoch KG in Duisburg
Interview mit Daniela Michael in der Kita 1-2-3 KäSeHoch KG in Duisburg

Frau Michael, gab es die betriebliche Krankenversicherung schon, als Sie in der Kita angefangen haben?

Nein, das wurde erst kurze Zeit später eingeführt. Wir haben davon bei einer Betriebsversammlung erfahren. Dort wurde uns erklärt, was das alles umfasst. Das ist ein tolles Angebot.

Haben Sie die Leistungen schon in Anspruch genommen?

Ja, ich musste vor einiger Zeit ins Krankenhaus und war von den Leistungen begeistert. Ich hatte Chefarztbehandlung und wurde im Zweibettzimmer behandelt. Das kannte ich bis dahin so gar nicht.

Wie lief es mit der Kostenerstattung?

Das war total unproblematisch. Ich musste mich um nichts weiter kümmern. Einfach super.

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